Phantomime
18.01.2010 11:49

Aufgrund des Klappentextes habe ich mir einen spannenden Krimi mit Gruseleffekten versprochen.Stattdessen las ich einen eigentlich ganz "normalen" Roman,der nicht mal in das Genre Krimi passt.

Die Pastorin Merrily Watkins wird zur "Beraterin für spirituelle Grenzerfahrungen",einfacher "Exorzistin" ernannt.

Sie hat selbst schon einige aussergewöhnliche Erfahrungen dieser Art erlebt,fragt sich aber die ganze Zeit,ob dieser Posten der richtige für sie ist.

Man hofft in diesem Buch so einiges über Exorzismus zu erfahren,doch dem ist leider nicht so.Wenn es wirklich zu Erscheinungen kommt werden diese nur kurz angerissen,ohne jedoch ins Detail zu gehen,sodaß für mich persönlich keine Gänsehautstimmung aufkam.Stattdessen gibt es Unmengen von Informationen über Kirchenpolitik,Bischöfe und krichliche Zeremonien,was ich mindestens genauso langweilig finde wie Merrilys Tochter Jane.

Das einzig Interessante an diesem Buch waren überhaupt die Streitgespräche von Merrily mit ihrer pubertierenden Tochter Jane,die sich eine "Freundin"ausgesucht hat,Rowenna,die ihrer Mutter nun überhaupt nicht passt,weil sie zur "New-Age" Szene gehört und Jane immer mehr in ihren Bann zieht.

Das Buch lässt sich zwar flüssig lesen,aber es kommt über die ganzen fast 600 Seiten nicht einmal wirkliche Spannung auf :-(

Ich hatte mir wirklich viel mehr davon versprochen...

 

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