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Man tut, was man kann
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Rezensionen (9)
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Geschrieben von kleinfriedelchen über Man tut, was man kann10.04.2010 15:53
Eins vorweg: Im Laden hätte ich mir dieses Buch vermutlich nie gekauft. Ich hätte zwar amüsiert den Klappentext gelesen, aber das Buch dann doch wieder weggepackt. Nicht zuletzt, weil ich den Preis für 250 Seiten nicht angemessen finde. Jetzt bin ich jedoch froh, dass ich die Chance gekriegt habe, das Buch lesen zu können.
Es kam mir wie die männliche Version von "Mondscheintarif" vor. Amüsant und kurzweilig wird das Alltagsleben von Paul geschildert. Mitte 40 und geschieden hat Paul ein abwechslungsreiches Liebesleben und fürchtet dabei immer, von der Frau für eine längere Beziehung verpflichtet zu werden. Bis er die Tierärztin Iris trifft, die jedoch leider schon vergeben ist. Soll man(n) sich da tatsächlich wie im Film verhalten und die Hochzeit sprengen?
Auch seine Freunde lassen Paul keine Ruhe: da ist Guido, der aufgrund einer Affäre von seiner Frau rausgeschmissen wurde und nun bei Paul unterkommt und nachts philosophische Grundsatzdiskussionen in seiner Küche abhält. Oder Günther, den Informatik-Nerd, der sich bei der Eroberung seiner Traumfrau selten dämlich anstellt und ständiger Überwachung bedarf.
Ob der Alltag eines Single-Mannes wirklich so chaotisch abläuft, bleibt fraglich. Einige der Szenen wirken schon ziemlich konstruiert und erscheinen eher unrealistisch. Nichts desto trotz beinhalten diese Szenen meist eine tolle Situationskomik. Am besten haben mir aber immer noch die Gedankengänge von Paul gefallen, die mir in den meisten Fällen aus der Seele sprechen.
Fazit: wer lockere, witzige Unterhaltung für Zwischendurch braucht, liegt mit diesem Buch auf jeden Fall richtig.
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18.01.2010 10:35
Der Autor: Hans Rath hat in Bonn unter anderem Psychologie studiert. Er lebt in Köln und Berlin
Und arbeitet unter anderem als Drehbuchautor.Das Cover: …verrät auf den ersten Blick nicht viel über das Buch. Doch das muß es ja auch nicht immer. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, fand ich das Cover sogar sehr gelungen; denn das Cover strahlt in Gewissem Maße die Ruhe, Gleichgültigkeit aber auch den Humor aus, welches der Leser auch im Buch wiederfinden wird.
Beschreibung: Dr. Schuberth, Paul, ist 42 Jahre alt , geschieden und beruflich sehr erfolgreich.
Er meint es gut mit seinem sehr schüchternem Freund Günther und begleitet diesen auf eine Vernisace, auf der er schließlich Kathrin kennen.Er beginnt eine Affaire mit Ihr; oder ist es schon eine Beziehung?
Gerade als Paul sich eingesteht, doch etwas für Kathrin zu empfinden , gibt sie ihm den Laufpass.
Doch er hat gar keine Zeit, Kathrin hinterher zu trauern, denn erst nimmt er seinen Freud und Kollegen
Schamski bei sich zu Hause auf, und später stoßen dann noch Günther und Bronko , der Bruder von Kathrin , dazu.
Gemeinsam wird gefachsimpelt , geschimpft und gelästert und nebenbei wird noch ein Schlachtplan gegen die Intriegen eines Kollegen entworfen. Zu allem Überfluss wird auch noch Pauls “Gassi Hund” krank und beschert Paul eine wertvolle Bekanntschaft…Das Buch ist in der Ich - Form geschrieben und lässt den Leser so in die Gedankenwelt von Paul schauen. Dabei wird schnell klar, das Paul gar nicht so gutmütig ist , wie es den Eindruck macht; nein eigentlich hat er sogar sehr sarkastische und zynische Züge an sich…
Ich fand es nicht nur sehr amüsant sondern auch sehr interessant dieses Buch zu lesen und damit mal als Frau die Gedankengänge(und Sprünge) der Männer aus deren Sicht mitzuerleben.
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31.10.2009 14:20
Dieses Buch ist aus Sicht von Paul erzählt. Ein Mittvierziger mit Doktortitel, Single aber mit jeder Menge Affären die die jeweiligen Frauen dazu nutzen ihre Männer eifersüchtig zu machen und Paul dann fallen zu lassen, während dessen Traumfrau gerade heiratet. Dazu Kumpel Günther, der extremst schüchtern ist. Kollege Schamski, mit Ehekrach und Privatsekretärin ;) und Lebenskünstler Bronko vervollständigen diese sehr eigenwillige und unfreiwillige Männer-WG.Wobei jeder einzelne Charakter so gezeichnet ist , dass man allgemeine Vorurteile erkennen kann. ( weltfremder PC Freak..Vorstandsmitglied schläft mit der Sekretärin usw.)Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und war total enttäuscht, als es zuende war. Bitte eine Fortsetzung..mehr davon! Der Schreibstil ist leicht lesbar und obwohl nichts " weltbewegendes " passiert immer spannend. Die Charaktere sind sprachlich klasse ausgearbeitet und viele Szenen sind mit Vorurteilen über Chefs und Männern allgemein gespickt. Die Dialoge und Situationen sind teilweise so komisch, dass ich öfter laut gelacht habe aber ob der Alltag eines Single Mannes nun wirklich so putzig ist sei dahin gestellt, einige Szenen fand ich doch schon sehr übertrieben dargestellt, aber Ironie und Sarkasmus sind ja auch Stilmittel. Die Herr Rath übrigens perfekt eingesetzt hat. Super fand ich auch, dass Paul seine "geheimen " Gedanken und Pläne mit der Leserin bzw. dem Leser geteilt hat, ich habe mich oft genug ertappt gefühlt ;)
Ein Kritikpunkt ist der fahrlässig lasche und belustigte Umgang mit dem Thema "Fahren unter Alkohol". Da bin ich streng, so ein gefährliches Verhalten gehört nicht NIE NIE NIE verharmlost!!!! Außerdem ist es ein bisschen schade, das Paul ein so erfolgreicher Geschäftsmann ist, dem stehen viel mehr spontane Möglichkeiten zu als Normalos...( Mal eben nach Detroit fliegen?) Aber gerade diese vielen Optionen des Protagonisten anderen zu helfen machen dieses Buch erst so liebens- und lesenswert.
Fazit : Klasse, sehr empfehlenswert für einen schönen Sommertag auf dem Balkon, wenn der Göttergatte vor der Glotze sitzt und Fußball schaut....werden wir ihn hinterher besser verstehen * zwinker*?
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Geschrieben von buchratte über Man tut, was man kann23.10.2009 15:21
Paul, Chef mit einer schruligen Sekretärin, einer Ex Frau und Tochter und Tierfreund weiß nicht so recht was er von Frauen will. Nur Sex oder doch Beziehung.
Während dieser als Vorstadt Gigolo von diversen Frauen gebeten wird deren Freunde eifersüchtig zu machen, geht bei ihm zu Hause der Punk ab.
Schamski, Freund und Kollege quartiert sich bei ihm ein nachdem er von seiner Frau nach zahlreichen Seitensprüngen aus der Wohnung geschmissen wird.
Günther, ein verschobener Typ der zwanghaft nach Liebe sucht. Jedes Wort, jede Gestik einer Frau wird auf die Goldwaage gelegt. Damit macht er sich und alle in seiner Umgebung wahnsinnig.
Bronko, ein gescheiterter Künstler der gelentlich den Chaffeur für Paul spielt.
Schließlich und endlich und aus den verschiedensten Gründen ziehen sie alle bei Paul ein. Während jeder von ihnen versucht sich selbst zu finden, passieren jede Menge komischer Sachen wie z.b. die nackte Sekretärin in der Küche.
Ich fand das Buch witzig und erfrischend. Es ließ sich schnell und flüssig lesen. Hans Rath weiß wie man komische Situationen schafft.
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22.09.2009 10:36
Paul ist 42,geschieden und hat urplötzlich neue Mitbewohner:
Schamski,Bronko und Günther,allesamt nach Liebesproblemen und sonstigen Turbulenzen von ihren Frauen bzw. Freundinnen von zuhause rausgeworfen und einer war obdachlos.Gemeinsam suchen die Männer nach Antworten.Was ist der Unterschied zwischen einer Affäre und einer Beziehung und wie kann man dem Kollegen das Handwerk legen,der mit der Tochter des Chefs ins Bett steigt? Nachdenken kostet viel Kraft und so schwinden Pauls Weinvorräte rapide.Irgendwann steht dann auch noch plötzlich eine nackte Sekretärin in Pauls Küche...
Unterhaltsam,witzig und in einem Zug durchgelesen.Die perfekte Urlaubslektüre oder ein Buch zum "eben mal zwischendurch lesen"
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23.08.2009 15:54
Ein super witziges Buch!
Paul, in den Vierzigern, lebt allein, ist beruflich ergfolgreich, geschieden und Single. Er lernt Kathrin kennen, beginnt eine Affäre und als er sich vielleicht ein klitzekleines bißchen in sie verliebt, eröffnet diese ihm, daß sie eigentlich nur ihren Freund eifersüchtig machen wollte, das nun auch geschafft hat, und der sie nun heiraten möchte.
Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf, denn Kathrins Freundinnen, die von der Geschichte erfahren haben, bitten Paul nun auch darum, den Freund dazu zu bringen, einen Heiratsantrag zu machen.Pauls Leben wird immer chaotischer. Günther, Schamski und Bronko, zwei Freunde und ein Kollege, ziehen bei ihm ein, Paul nimmt Hund Fred, der eigentlich Felix heisst, aus dem Tierheim mit, in der Hoffnung bei der dortigen Tierärztin landen zu können, in der Firma gibt es einiges Hin und Her usw..
Das Buch ist spritzig, schnell, ironisch und sehr amüsant.
Leider hat mir das Ende nicht so recht gefallen, da hätte man was anderes draus machen können. Alles in allem ist es aber trotzdem ein lesenswertes Buch, das ich echt als "Zwischendurch-Lektüre" empfehlen kann.
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Geschrieben von Jai über Man tut, was man kann18.08.2009 17:17
Auf einer Vernissage lernt Paul Kathrin kennen. Die beiden kommen ins Gespräch, tauschen Nummern aus und landen eher früher als später im Bett. Eigentlich will er sie schnellstmöglichst wieder los werden, muss sich dann aber doch der Frage stellen ob er jetzt eigentlich eine Affäre oder schon eine Beziehung hat.
Auch in Pauls restlichem Leben geht es turbulent zu. Da ist der jüngere Kollege der ihn zu übertrumpfen versucht und schnell wird die passende Intrige geschmiedet. Und aus seiner schönen Wohnung wird schnell eine Sammelunterkunft für die skurilsten Gestalten. So unterschiedlich sie alle sind, umso besser verstehen sie sich bei den abendlichen Saufgelagen. Abgerundet wird diese ungleiche Zwangswohngemeinschaft nur noch durch einen verhaltensauffälligen Hund aus dem Tierheim.
Und als würde all das nicht reichen wird das Buch abgerundet durch jede Menge Sex und so einige Irrungen und Wirrungen.Die Erzählart des Autors ist einfach und klar. Dadurch bin ich direkt gut in die Geschichte reingekommen.
Die Charaktäre werden alle sehr gut beschrieben. Sie haben Ecken und Kanten und sind damit richtig schön menschlich. Auch hatte ich direkt von allen ein Bild im Kopf, so dass man sich die beschriebenen Situationen noch besser vorstellen konnte. Gerade bei Paul hatte ich das Gefühl ihn ein wenig zu kennen.
Teile der Geschichte werden in Rückblenden erzählt. Diese fand ich sehr gelungen und sie haben gut in das Gesamtgefüge gepasst. Durch die Rückblenden hat man einen noch besseren Eindruck von den Charaktären bekommen.
Besonders zu Anfang des Buches hat mir der Humor des Schriftstellers gut gefallen. Ich musste oft laut loslachen und habe mich köstlich amüsiert. Gegen Ende des Buches wurde es mir dann aber doch ein wenig zu viel und zwischendurch hatte ich das Gefühl die Hauptperson ist nicht 42 sondern 14. Manche der Witze kommen einfach zu platt daher.
Mehrfach spielt der Autor gekonnt mit geschlechtertypischen Klischees. Diese werden jedoch weder ins lächerliche gezogen noch übertrieben, das fand ich sehr gelungen, zumal es gut zu dem teils recht trockenen und sarkastischen Humor passt.
Über manchen flachen Witz liest man zwar besser hinweg, aber insgesamt ist es doch ein lustiges Buch. Schwere Kost ist dies sicherlich nicht, aber gerade an einem heißen Sommertag im Park fand ich das Buch sehr passend. Durch den lockeren Schreibstil sind die 256 Seiten auch schnell gelesen und frau ist um ein paar Einsichten in das männliche Denken reicher geworden ;-)
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11.07.2009 19:23
Ein Frauenroman aus Männersicht, mit männlichen Hauptdarstellern und durchaus witzig geschrieben. Das ist das Erfolgsrezept von Hans Rath. Hier erfährt Frau alles, was sie schon immer mal über Männer wissen wollte (oder vielleicht auch lieber nicht). Gut, dass es in einem einzigen Leben tatsächlich so chaotisch sein kann, wie in Pauls, ist schwer vorstellbar. Aber das macht die Geschichte so liebens- und lesenswert.
Paul, 42, Personalchef eines Verlages, wird von Kathrin "aufgerissen". Eigentlich überzeugt, dass da außer Sex nichts laufen kann und immer auf der Suche nach dem richtigen Ausweg aus der Geschichte, reitet sich Paul immer tiefer hinein und als er dann doch davon überzeugt ist, dass Kathrin durchaus auch die Mutter seiner Kinder sein könnte, macht sie mit ihm Schluss. Für ihren hinkenden Ex mit Segelohren.
Aber Paul lässt sich nicht hängen und Kathrin empfiehlt ihn all ihren Freundinnen weiter. So wird er unfreiwillig zum Retter einiger etwas steckengebliebener Beziehungen. Nur für ihn selbst ist die Richtige nicht in Sicht. Oder doch? Da ist Iris, die Tierärztin im Tierheim, die er über seinen Ausführhund Fred kennenlernt. Aber sie wird demnächst heiraten - einen anderen.
Doch Paul ist nicht allein. Er hat noch seinen Freund und Kollegen Schamski, der bei ihm einzieht, weil seine Frau ihn wegen seiner Affäre mit seiner Sekretärin rausgeschmissen hat. Oder Günther, der in Iggy verliebt ist, und nicht weiß, wie er es ihr sagen soll und der letztlich auch bei ihm einzieht. Oder Bronko, der fehlsichtige, arbeitslose Künstler und Bruder von Kathrin, den Paul als Chauffeur anheuert und der dann auch noch eine Bleibe in Pauls Wohnung findet. Zusammen versuchen sie, ihre Probleme zu lösen und kreieren bei reichlich Wein und Zigaretten den ein oder anderen ungewöhnlichen Schlachtplan.
Gespickt mit reichlich Situationskomik, sehr trockenem Humor und vielen interessanten Einsichten in das männliche Hirn, ist dieses Buch wirklich gute Unterhaltung. Ich habe reichlich oft gegrinst, geschmunzelt oder gar gelacht. Tiefschürfende neue Erkenntnisse darf man nicht erwarten, aber für ein vergnügliches Wochenende ist das Buch eine gute Wahl. Und das m. E. offene Ende - das im ersten Moment etwas enttäuschend ist - lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
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Geschrieben von hrafnaklukka über Man tut, was man kann06.07.2009 12:56
Genau die Frage möchte natürlich jeder Mann nach der ersten gemeinasamen Nacht hören. Während Frau von einer gemeinsamen Zukunft mit Kind und Hund träumt, überlegt Mann wie er sich am schnellsten aus der Affäre ziehen kann. So auch bei Paul Schuberth, 42 Jahre alt und nicht ohne Grund Single. Kompliziert wird es, als sich die Affäre mit Kathrin zu einer Beziehung mausern soll, sie ihn jedoch im gleichen Moment wegen ihres Ex-Freundes verlässt und ihn als „Beziehungs-Kitter“ weiter empfiehlt, der die abtrünnigen Partner ihrer Freundinnen zurück holen soll. Dann sind da natürlich noch seine unfreiwilligen WG-Genossen – sein Freund und Kollege Schamski, der sich wieder mal von seiner Frau swie auch von seiner Geliebten getrennt hat, sein Fahrer Bronko, seines Zeichens brotloser Künstler, und dann natürlich noch sein bester Freund Günther der verzweifelt eine Beziehung zu seinem großen Schwarm Iggy aufbauen möchte. Zusammen genommen ergibt das eine äußerst Amüsante Sicht auf das Leben von und um Paul Schuberth ….....
Wenn man eins über dieses Buch sagen kann – sprachlich gesehen ist es wirklich ein Volltreffer. Es ist sehr amüsant geschrieben, und die Dosis ist mit 254 Seiten auch genau richtig bemessen: spritzig und noch ohne Abnutzungserscheinungen. Erzählt wird die Geschichte von Paul, und seine zynischen Gedankengänge entwickeln im Laufe der Geschichte ihren ganz eigenen Charme. Überhaupt sind die einzelnen Figuren sehr sympathisch und liebevoll dargestellt, trotz – oder gerade auch vielleicht – wegen ihrer kleinen Fehler und skurrilen Schrullen, ohne jedoch überdreht zu wirken. Das ein oder andere mal hat mir dieses Buch wirklich ein lautes Lachen entlockt (und seltsame Blicke meiner Mitmenschen eingehandelt) und das passiert mir eigentlich eher selten. Sehr gelungen fand ich das Ende, da ein richtig-rosa-Happy-End nicht zum Stil der Geschichte gepasst hätte und der Leser hier viel Platz für Spekulationen hat. Und bei so einem Ende besteht auf jeden Fall noch die Möglichkeit einer Fortsetzung, das wäre auf jeden Fall wünschenswert. Was man dagegen also völligen Reinfall betrachten kann ist die Covergestaltung und der Klappentext. Ohne die Leseprobe hätte ich mir das Buch sicher nicht gekauft, deutet das Buch äußerlich bzw. auf der Rückseite doch eher auf flachen Klamauk hin.
Fazit: wer allzu hohe literarische Ansprüche stellt ist mit diesem Buch sicher schlecht beraten. Wer dagegen ein kurzweiliges Lesevergnügen sucht liegt mit „Man tut was man kann“ genau richtig.




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