|
Farben der Schuld
Wo kann ich das kaufen: Amazon (EUR 19,90 - 12,00) | Suche in eBay
|
Rezensionen (8)
-
-
22.09.2009 09:47
Karnevalsdienstag,nachts in Köln:
Da fällt ein mit Schwert bewaffneter Ritter kaum auf,ebensowenig wie ein Priester in Soutane.Der Priester wird an der Kirche von Sankt Pantaleon getötet und neben seiner Leiche steht auf der Treppe das Wort "Mörder".
Zunächst kann man die Verbindung des Mordes zur katholischen Kirche ausschliessen,da sich hinter dem Priesterkostüm ein Chirurg verbirgt.
Aber dann wird ein echter Priester auf genau die selbe Art und Weise ermordet,der der Leiter der Telefonseelsorge,bei der auch Ruth Sollner,die Mutter des Grufti-Teenagers Beatrice,genannt Bat ehrenamtlich arbeitet.Nach dem Selbstmord ihrer Freundin Jana,an den sie nicht wirklich glaubt,sie glaubt daß Jana ermordet wurde und hat auch schon einen Verdacht,wer dies getan haben könnte,ist ihr Haustier,ein Chamäleon,welches auch auf dem Buchcover abgebildet ist ihr einziger Halt.Sie flüchtet sich in die Alkoholsucht und hat deswegen immer öfters Streit mit ihrer Mutter.
Bat feiert auf dem Melaten- Friedhof am Grab ihrer Freundin Jana deren 18. Geburtstag,während der erste Mord geschieht.
Dann ist da noch die Hauptkommissarin Judith Krieger,die gerade erst aus der Klinik entlassen wurde.
Sie hat einen Menschen getötet um ihr eigenes Leben zu retten.
Sie hat schwere Schuldgefühle deswegen und wendet sich an die Telefonseelsorge.
Sie ist zunächst einmal vom Dienst suspendiert und Manni Korzilius muss die "Soko Priester" erstmal alleine übernehmen.
Nach dem zweiten Mord entdeckt die Gerichtsmedizinerin aber tatsächlich Gemeinsamkeiten der beiden Toten und Judith Krieger muss,früher als ihr lieb ist,wieder in den Dienst zurück,da die Polizei überall auf Schweigen stösst.
Diese drei Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben und laufen ganz am Ende des Buches wieder zusammen,so daß das Buch durchgehend spannend bleibt und man es kaum zur Seite legen mag.Man muss die ersten drei Bücher nicht zwingend gelesen haben,um dieses Buch zu verstehen,denn dieses war das erste Buch was ich von Gisa Klönne gelesen habe,aber bestimmt nicht das Letzte ;-)
-
-
Geschrieben von buchratte über Farben der Schuld20.09.2009 18:42
Da dies mein erstes Buch der Autorin war, kann ich natürlich nur über dieses meinen Eindruck hinterlassen. Und hoffentlich sind die anderen besser, da ich noch eins bei mir im Regal stehen habe.
Die Leseprobe hat mich sehr neugierig gemacht. Nur leider war die meisten Seiten über keine Spannung da, die man eigentlich erwartet hätte. Erst gegen Ende ging es mir so, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Und das ist schon schade.
Nach dem interessanten Anfang: ein als Priester verkleideter Mann wird ermordet vor einer Kirche aufgefunden. Dann die Geschichte der Bat, einem 18-jährigen Gruftie Mädchen, die wohl auch mit der ganzen Sache zu tun hat. Leider geht es ab da bis so ziemlich bis zum Ende des Buches sehr schleppend und spannungslos voran. Man erfährt ziemlich viel über die persönlichen Probleme der beiden Ermittler Judith und Manni, was auch nicht so schlimm wäre, wäre da der Ausgleich zum dem Fall den die beiden aufklären sollen.
Die letzten Seiten des Buches sind allerdings sehr spannend geschrieben. Da konnte ich es dann auch nicht weglegen. Denn endlich fügt sich alles zusammen und es kommt zum AHA- Moment.
Da die ganze Geschichte die meister Zeit aber so unspektakulär verlief weiß ich nicht ob ich das Buch empfehlen würde.
Ich denke aber, dass ich mir doch noch ein Buch von Gisa Klönne vornehmen werde bevor ich mir ein abschließendes Urteil bilde.
-
-
16.09.2009 22:24
Es ist Karneval in Köln und unter den Massen von Menschen ist ein Mörder,nicht als Verkleidung -er mordet wirklich-Bevorzugt Priester,verkleidet oder auch nicht.
Aber wie findet man einen Mörder im Karneval,er kann an jeder Ecke stehen und welcher Priester steht an nächster Stelle auf der Mordliste ?
Schafft es Hauptkommissarin Judith Krieger und ihr Kollege Manni Korzilius diesen zu stellen,bevor der nächste(Priester)Mord passiert?„Die Wahrheit ist nicht einfach schwarz oder weiß-sie liegt irgendwo dazwischen“
dies ist der aussagefähigste Satz im neuen Roman „Farben der Schuld“von Gisa Klönne.
Als neuer Leser,merkt man schnell,das es sich hier auch wieder um eine Krimireihe handelt.
Leider ist die Hauptkommissarin Judith Krieger diesmal noch nicht richtig im vierten Teil angekommen,sie schwebt traumatisiert ihren letzten Fall noch nach.
Was für den Leser als winzige Rückblenden gestaltet wird,aber nicht störend ist.Es handelt sich um einen unblutigen deutschen Krimi und wer meint,dass es sich um einen Besteller bekannter weise wie von einen ausländischen Autor handelt wird meiner Meinung nach etwas enttäuscht-Frau Klönne schreibt ( meiner Meinung nach) in der unteren Liga.
Das Buch ist in fünf Teilen aufgeteilt und spielt in einen Zeitraum von ca.11Tagen. Hier merkt man leider auch, dass die Autorin mit viel Phantasie schreibt.
-Hut ab-
einen Doppelmord und einen älteren als Selbstmord getarnten Mord in so kurzer Zeit als gelösten Fall zu den Akten legen zu können.Das Buch regt aber auch zum Nachdenken an und ist mit verschiedenen Bibelversen unterlegt.
Sehr gelungen fand ich das Buchcover,ein grünes Chamäleon auf schwarzen Hintergrund,welches auch eine kleine Rolle im Buch spielt.
Fan werde ich von der Judith Krieger Reihe nicht werden,aber ich fand das Buch recht lesenswert und kann es für Liebhaber der deutschen Krimis empfehlen.Mein Daumen bleibt in der Waage.
-
-
11.09.2009 09:03
Inhalt:
Fast wäre das Leben für Judith Krieger während eines nicht abgesprochenen Einsatzes beendet worden, doch im Gegensatz zu einem unschuldigen Opfer konnte sie sich retten. Seitdem kämpft sie mit Selbstvorwürfen und dem Vorwurf des Versagens im Dienst. Als es in der Nacht zum Aschermittwoch zu einem Todesopfer vor einer Kirche in Köln kommt, ist Judith noch nicht wieder im Dienst und ihr Kollege übernimmt den Fall. Handelt es sich bei dem Toten wirklich um einen Priester, oder ist hier ein Karnevalist ums Leben gekommen?
Als es schließlich zu einem weiteren Todesopfer kommt, wird Judith Krieger wieder als Verstärkung zum Fall hinzugezogen. Stehen die Mordfälle in Verbindung?Meine Meinung:
"Farben der Schuld" hat mir gut gefallen. Es ist der erste Krimi, den ich von Gisa Klönne gelesen habe, doch es wird sicherlich nicht der letzte sein. Als Kölnerin waren mir die Handlungsorte sehr vertraut und auch die etwas eigene Art der Kölner war gut rübergebracht.
In wechselnden Perspektiven werden hier zunächst von einander unabhängige Geschichten erzählt, die sich im Laufe des Buchs immer mehr zu einem Strang verbinden. Eigentlich waren es auch die Nebenstränge, wie beispielsweise die Geschichte von der jungen Bat, die mich am meisten interessiert haben. Leider wurden jedoch auch einige Klischees bedient, gerade was die katholische Kirche betrifft. Insgesamt hätte dies auch gut ein Film in der Art des "Tatort" im Fernsehen sein können, da sich Figuren und Schauplätze geradezu dazu anbieten. Hier ist es keine unterschwellige Psychologie, die den Fall ausmacht, sondern simples Polizei Handwerk. Es würde mich daher nicht wundern, wenn das Buch einmal fürs Fernsehen adaptiert wird. Die Kommissarin Judith Krieger ist mir sehr sympathisch, allerdings gelang es mir nicht, sie mir bildhaft vorzustellen. Ein wenig nervig fand ich ihren Kollegen Manfred Korzilius mit seinem Kampfkunst Spleen. Meiner Meinung nach, fehlte den Figuren ein deutlicher Wiedererkennungswert, was ich eigentlich bei einer Krimi-Reihe erwartet hätte. Vielleicht funktioniert dies besser, wenn man auch die anderen Bücher von Gisa Klönne kennt.
Auch die Aufklärung des Falls fand ich etwas enttäuschend, mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten.
Sehr gut gefällt mir das Titelcover mit dem Chamäleon. Einerseits zeigt es das Haustier der jungen Bat, andererseits kann es jedoch auch ein Sinnbild sein für die Figuren des Romans. So wie ein Chamäleon ein Meister der Anpassung ist, verstehen es auch einige Personen ihre wahre Natur zu verbergen.Fazit:
Solider Regionalkrimi
-
-
01.09.2009 00:42
Ich bin total enttäuscht von dem Buch, dabei war ich von der Leseprobe so begeistert.
Der Inhalt ist schnell erzählt: Ein vermeintlicher Priester wird zur Zeit des Karnevals brutal umgebracht, der Täter hinterläßt lediglich das Wort MÖRDER am Tatort. Zunächst tappen Judith Krieger und ihr Kollege Manni noch im Dunkeln, glauben sie doch, dass der Ursprung bei der katholischen Kirche zu finden ist, doch der nächste Mord läßt nicht lange auf sich warten...
Ich muss gestehen, dass ich mich ziemlich durch das Buch gequält habe. Mir sind die psychischen Probleme der Ermittlerin Judith Krieger, die vom letzten Fall herrühren, viel zu oft und zu genau beschrieben worden, ja sie stehen schon beinah im Vordergrund. Auch ohne dass die Autorin auf jeder zweiten Seite die seelische Verfassung der Ermittlerin ellenlang beschreibt, hat jeder Leser schnell mitbekommen, wie es um Judith Krieger steht. Für einen Krimi war es mir eindeutig zu wenig spannend. Die Handlung wirkt auf mich zu konstruiert. Die Autorin versucht oftmals künstlich Spannung zu erzeugen und den Leser auf eine falsche Fährte zu führen, die dann in einer Sackgasse endet. Mir ist auch schleierhaft, warum die Autorin die Familiengeschichte von Judith Krieger (insbesondere von ihrem Vater) hat einfliessen lassen. Das passte für mich ebenfalls nicht. Es gibt noch einiges, was ich nicht schlüssig fand, ich möchte allerdings nicht zu viel von der Handlung verraten. Dieser Krimi war für mich jedenfalls hahnebüchend und absolut nicht mein Fall.
-
-
31.08.2009 17:55
Karnevalsende in Köln. Ein Arzt in Priesterornat wird mit einem Schwert in der Brust gefunden. Wenig später ein auf die gleiche Weise ermordeter katholischer Priester – ebenfalls auf den Stufen einer Kirche. Treibt ein irrer Serienmörder sein Unwesen?
Die Kurzbeschreibung und die Leseprobe haben mich ja sehr neugierig gemacht. Ich war aber auch skeptisch als ich las das es der 4. Teil der Krieger und Korzilius Serie ist. Lese ja ungern mitten rein, aber ich muss sagen, ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Man wird informiert was Judith Krieger im letzten Fall zugestossen ist, somit ist man auf den laufenden und es störte nicht das man die Vörgänger Bücher nicht gelesen hat.
Ein "Priester" wird vor der St. Pantaleonkirche getötet, er hat sich nicht gewehrt und ein Augenzeuge berichtet von einem Ritter mit Schwert. Manni Korzilius wird dieser Fall anvertraut und versucht nun den Ritter der den Priester getötet hat zu finden. Doch alles ist anders wie auf den ersten Blick erscheint, den der Priester ist kein echter , sondern ein Arzt. Ein Versehen oder Absicht. Ein Mord der gegen die Kirche geht? Und was hat das Gruftimädchen Bat , die immer noch unter den Tod ihrer besten Freundin leidet damit zu tun.
Anfangs mag man sich etwas schwer tun mit dem häufigen Personen -und Szenenwechsel, doch dann verknüpft sich alles und ist an Spannung kaum zu überbieten. Auf jeden Fall möchte ich nun auch die voherigen Bücher von Gisa Klönne lesen und freue mich schon auf Band 5.
-
-
Geschrieben von estrella über Farben der Schuld27.08.2009 21:23
Der vierte Teil der Krimiserie um die toughe, auf ihre eigene Art sympathische Komissarin, Judith Krieger lässt das Leserherz höher schlagen. Man freut sich altbekannte Gesichter wieder zu sehen und ist gleichzeitig auf den neuen Fall gespannt.
Die psychisch angeschlagene Komissarin hat ihren letzten Fall noch nicht ganz verkraftet, da passiert schon ein Mord, den es aufzuklären gilt. Während des Kölner Karnevals wird ein Arzt ermodert, der überall beliebt war. Bevor überhaupt ein Motiv gefunden ist, wird schon der zweite Mord begangen. Und dem Leser wird langsam klar, dass hier nichts zufällig passiert ...
In das Buch wird direkt mit dem Mord eingestiegen, die Spannung wird von Beginn an aufgebaut und kontinuierlich gesteigert. Der Leser tappt fast bis zum Schluss im Dunkeln was den Täter und seine Beweggründe angehen.
Neben der Krimihandlung wird auch der Gefühlswelt der Ermittlerin viel Aufmerksamkeit gewidmet. Tief sitzen die Schuldgefühle, immer noch hat sie den letzten Fall seelisch nicht überwunden. Dabei werden ihre Emotionen ausführlich dargestellt ohne in den Kitsch abzudriften.
Oft werden die Schauplätze und Perspektiven gewechselt, die Zusammenhänge bleiben unklar, bis zum Schluss alle Fäden zusammengeführt werden.
Das Finale kommt sehr unerwartet ist aber dennoch glaubwürdig. Alle Fährten und einzelnen Indizien ergeben ein Ganzes und präsentieren dem zufriedenen Leser ein Gesamtbild.
-
-
Geschrieben von hrafnaklukka über Farben der Schuld25.08.2009 18:05
Ich bin begeistert! Dieses Buch ist einfach typisch Klönne – genauso gut, wenn nicht sogar noch ein wenig besser als seine Vorgänger. Der vierte Teil der Krimiserie um die etwas eigenwillige Kölner KHK Judith Krieger ist trotz brisanter und aktueller Themen ein sehr emotionales Buch – und das ist das, was mir an der Serie so gut gefällt: neben spannenden Kriminalfälle kommt das Privatleben und die emotionale Seite der Ermittler nicht zu kurz. „Farben der Schuld“ aufzuschlagen war wie die Begegnung mit alten Freunden- vertraut, aber trotzdem neu.
Diesmal hat es Judith Krieger ganz übel erwischt: ihren letzten Fall hat sie physisch und psychisch noch nicht ganz verarbeitet, da wird sie bei ihrer stundenweise Wiedereingliederung in den Polizeidienst aus Personalnot schon mit einem neuen Fall betraut: im Kölner Kaneval wird ein Arzt, der als Priester verkleidet war, von einem Ritter mit Schwert ermordet. Keine einfache Ermittlung, denn der Arzt, war beliebt und angesehen, und was fehlt ist ein Motiv. Oder ist er etwa das Opfer einer unseligen Verwechslung geworden? Noch während Judith und Manni im ersten Fall ermitteln, wird ein zweiter Mann tot aufgefunden: diesmal ein echter Priester, und zudem noch der beste Freund des polizeilichen Seelsorgers, bei dem Judith ihre seelischen Verletzungen aufarbeitet …....
Diesen Krimi sollte man wirklich nur in die Hand nehmen, wenn man eins hat: viel Zeit. Denn so einfach ist das mit dem Aufhören nicht, wenn man erstmal mit Judith Krieger und Manni Korzilius in Köln ermittelt. Die Spannung wird direkt von der ersten Seite an aufgebaut, der berühmte rote Faden schlängelt sich geschickt durch die Handlung, und in kurzen Rückblenden wird der Leser nach und nach auf die richtige Spur gebracht. Und trotzdem bleibt es fesselnd bis zum Schluß: ein Krimi, bei dem man nach ¾ des Buches immer noch über den Täter und des Motive rätselt, ist einfach nur gut geschrieben. Sehr schön beschrieben war auch die komplizierte Gefühlswelt der Krieger: die Schuld, einen Menschen erschossen zu haben, und die Schuld, das sie den Tod eines weiteren Menschen nicht verhindern konnte, außerdem ist da noch das Verhältnis zu ihrem leiblichen Vater, den sie nie kannte. Und das ist auch die große Stärke der Autorin Gisa Klönne: ihre Krimis kommen ganz ohne blutige Details – und auch ohne Kitsch - aus, und sind nicht nur Mord und Totschlag, sondern sehr persönlich, ohne in Klischees abzudriften . Die Protagonisten wirken absolut authentisch und lebensnah, als Leser kann man sich gut mit ihnen identifizieren. Allerdings sollte man die ersten drei Teile gelesen haben, um mit dem doch recht komplizierten Privatleben der Ermittler klar zu kommen. Fazit: für mich ein echtes Highlight unter den Kriminalromanen, nicht umsonst zählt Gisa Klönne zu den besten deutschen Krimi-Autoren. Ein Buch, das man bedenkenlos weiter empfehlen kann!
Liest Du dieses Buch auch?
Bewertung
| Sehr gut | ![]() |
10 | ||
| Gut | ![]() |
4 | ||
| Eher gut | ![]() |
3 | ||
| Mittelmäßig | ![]() |
|||
| Eher schlecht | ![]() |
1 | ||
| Schlecht | ![]() |




(

