3552060936

Alle sieben Wellen

Von:
Daniel Glattauer

ISBN:
3552060936

Verlag:
Deuticke im Zsolnay Verlag

Erschienen:
2009-02-04

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Rezensionen (21)

 
User
Geschrieben von PattyS über Alle sieben Wellen Star5
25.05.2010 20:20

Jaaaaa endlich habe ich die Fortsetzung von Gut gegen Nordwind in den Händen und innerhalb eines Tages habe ich das Buch verschlungen. Einfach phantastisch die Seele baumeln zu lassen. Wie bei dem ersten Roman enthält dieses Buch nur die Mails von Emmi und Leo. Als Leser darf man also in die Privatsphäre der beiden eindringen.

Fazit: Ich will mehr von diesem Herzschmerz! Ich will mich auch wieder so verlieben!!!!!!!

Phantomime
Geschrieben von Phantomime über Alle sieben Wellen Star5
13.01.2010 10:49

bei diesem tollen Roman!Man ist enttäuscht,daß sich anfangs nur der Systemmanager meldet,dann freut man sich mit Emmi,als Leo endlich wieder persönlich schreibt.Dann ist man sauer auf Leo,weil er sich nur sporadisch meldet,eifersüchtig auf "Pam",empört als Emmi die ganze Wahrheit über Bernhard erfährt (die der Leser ja aus "Gut gegen Nordwind" schon kannte ;-)
Schockiert über Emmis heftige Reaktion darauf,man freut sich auf jedes Treffen mit Leo und ist dann tieftraurig als das definitv letzte Treffen stattfinden soll.
Man denkt,die Welt geht unter,als Leo verkündet,daß er ganz nach Boston gehen will und ist dann erleichtert als er wieder zurückkommt.Man kann nicht bereifen,daß er die Email mit der "siebten Welle" die Emmi aus ihrem Urlaub schreibt nicht verstehen kann oder will.Und dann ist man überglücklich und gleichzeitig todtraurig über das Ende,glücklich wegen des Ausgangs und traurig daß es wohl keinen weiteren Roman mehr geben wird :-( Soviele Gefühle gleichzeitig habe ich noch nie beim Lesen eines Romans erlebt,auch nicht bei "Gut gegen Nordwind".Aber eines habe ich vermisst: Die Auflösung der Überraschung,die Emmi Leo bei ihrem Treffen gab ;-) Und seit dem Lesen dieses Buchs warte ich darauf daß die siebte Welle auch mich erfasst ;-)

Cereza
Geschrieben von cereza über Alle sieben Wellen Star5
27.08.2009 14:02

Wirklich sehr schön! Die Fortsetzung bekommt von mir trotz Happy End einen Stern weniger als der 1.Teil. Es war zum Teil anstrengend zu lesen wie "schwer von Begriff" 2 Menschen sein müssen die 35 und 37 Jahre alt sind.
Ich würde denken dass man in diesem Alter abgeklärter ist! Aber wahrscheinlich sind wir alle wenn es um die Liebe (und speziell um die "neue" Liebe) geht "Anfänger".

Lord_vetinari
Geschrieben von Lord_Vetinari über Alle sieben Wellen Star5
15.06.2009 23:18

Emmi und Leo. Leo und Emmi. Endlich geht es weiter und beginnt genau da, wo "Gut gegen Nordwind" aufgehört hat: Emmi schreibt an den Mailerdaemon. Und siehe da, nach einer Weile antwortet auch Leo, denn irgendwie können sie eben doch nicht voneinader lassen und so hat ihre Liebe eine zweite Chance.

Ganz und gar nicht kitschig, voller Romantik, Provotkationen und Humor nimmt Daniel Glattauer uns erneut mit in die virtuelle Welt von Emmi und Leo und lässt uns aufs Neue an ihren Berg- und Talfahrten teilhaben. Ich habe die witzigen Dialoge und den angenehmen, poesievollen Sprachstil dabei sehr genossen.

"Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" bilden ein rundes Ganzes, trotz des Endes des ersten Teils. Danke für die Fortsetzung, Herr Glattauer, sie war wunderbar!

Shesei
Geschrieben von shesei über Alle sieben Wellen Star5
11.04.2009 11:52

Und weiter geht der interessante Email Kontakt mit Emmi und Leo. Finden sie diesmal zusammen? Das war der Hauptgrund für mich dieses Buch zu lesen. Natürlich verrate ich nichts, wieder ein lesenwertes Buch. Die Idee der Emailschreibweise war wie schon bei *Gut gegen den Nordwind* flüssig und schnell zu lesen. Ich habe das Bich in einem Rutsch durch gelesen und es zufrieden zur Seite gelegt . Mein Fazit: Leichte liebenswerte Kost für zwischendrin

User
Geschrieben von Sillesoeren über Alle sieben Wellen Star5
30.03.2009 16:08

Um eine Rezension zu "Alle sieben Wellen" zu schreiben, muss man wohl zumindest kurz auf "Gut gegen Nordwind" eingehen. Das Ende dieses einfach nur hinreißenden Buches war perfekt. Anders hätte es nicht kommen dürfen, alles andere wäre vollkommen unrealistisch gewesen. Was also kann eine Fortsetzung bringen? Eigentlich kann sie doch nur den Zauber zerstören.
Es ist Daniel Glattauer aber gelungen, genau dies nicht zu machen. "Alle sieben Wellen" steht "Gut gegen Nordwind" in nichts nach. Als Leserin kann ich jede der Nachrichten, die Emmi und Leo austauschen, so, so, so gut verstehen und leide mit beiden so, so, so sehr. Die schon im ersten Band heftige Berg- und Talfahrt wurde noch gesteigert, sowohl im Tempo als auch in den Extremen der Gefühle.

Jede Entwicklung ist nur zu gut nachvollziehbar und realitätsnah. Bei Lesen hatte ich nie den Eindruck, Fiktion zu lesen, alles wäre gut denkbar. Schade nur, dass mir ein Mann wie Leo Leike noch nie begegnet ist! Oder bin ich nicht genug Emmi, um einen solchen Traummann zu erkennen und mit so, so, so niedlichen eMails an mich zu binden?

Es war ein hinreißender Lesegenuss, der Hoffung darauf gibt, dass irgendwo da draußen die große Liebe nur darauf wartet, dass zwei Menschen sich wagen, Gefühle zuzulassen.
Offen bleibt für mich nur eine Frage: Hat Leo einen Bruder, der gerne eine fehlgeleitete eMail von mir haben möchte? Für einen Mann wie diesen wäre ich nur zu gerne bereit, solche Höhen und Tiefen zu durchleben und erst nach 2 1/2 Jahren Klarheit zu haben.

Beide Bücher werde ich ab sofort jedem empfehlen, der frisch verliebt, unglücklich verliebt, auf der Suche, von Liebeskummer geschüttelt ist oder in einer langjährigen Beziehung lebt. Sie sind so, so, so schön, dass ich sie ALLEN Menschen in meiner Umgebung empfehlen werde.

User
Geschrieben von Keksigirl über Alle sieben Wellen
20.03.2009 14:42

Inhalt:

Emmi&Leo haben endlich wieder zueinander gefunden und das lange Schweigen ist beendet. Doch ihre Beziehung ist noch immer schwierig, sie ist vergleichbar mit der siebten Welle, die laut Emmi unberechenbar ist. Denn ebenso berechenbar wie diese Welle ist die Beziehung, außerdem sind da einige Höhen die noch überstanden werden müssen.
Leo hat sich ein Souvenir aus Boston mitgebracht das Pamela heißt. Und auch Emmi lebt nach wie vor mit ihrem Mann zusammen. Was wird das Ende bringen? Ein Mit- oder ein endgültiges Ohneeinander?

Meine Meinung:

Mittlerweile ist die EmmiLeo-Welle auch in meinen Hafen eingeschwappt... und sie hat mich mitgerissen wie ein vom Hochwasser angeschwollener, reißender Fluss.
Emmi & Leo sind wirklich ein Paar, das einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie zanken sich, sie vertragen sich; sie schweigen sich an und lachen miteinander. Auf der einen Seite sind sie wie Katz und Maus, auf der anderen dann wie Pech und Schwefel.
Daniel Glattauer besitzt ein unglaubliches Sprachgefühl, er weiß ganz genau wie er die Gefühle, die zwischen Emmi & Leo schweben, übermitteln kann. Obwohl die zwei manchmal unausstehlich sind, muss man sie einfach mögen und ins Herz schließen.
Durch die Entscheidung das Buch in Form eines E-Mail-Kontaktes zu gestalten ist es dem Autor gelungen über Übersichtlichkeit zu sorgen. Außerdem liest sich das Buch so sehr schnell und flüssig.

Fazit:

Ein sehr liebevoller Roman, der fesselt und überzeugt. Springt auf, auf die EmmiLeo-Welle und lasst euch so in eine besondere Liebe voller Auf's und Ab's schwemmen.

Hrafnaklukka
Geschrieben von hrafnaklukka über Alle sieben Wellen
11.03.2009 14:57

Mal ganz ehrlich – spätestens seit „Gut gegen Nordwind“ wünscht sich (fast) jede Frau eine email von Leo Leike. Vor drei Jahren erschien erstmals ein deutscher Roman in E-Mail-Fassung, geschrieben wurde er von Daniel Glattauer. Über zwei Dinge war ich dabei sehr verwundert – die Form, wie er geschrieben war und wie gut er mir trotzdem gefallen hat. Und nach der Lektüre konnte ich es kaum erwarten, die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“ zu lesen.
„Gut gegen Nordwind“ ist die Geschichte von Emmi und Leo, beide Mitte 30 und mehr oder weniger zufrieden mit ihrem Leben. Die beiden lernen sich über eine fehlgeleitete Email kennen und treten so in einen digitalen Dialog, der im Laufe der Zeit immer intimer zu werden scheint. Ob die stark gefühlsmäßig betonte elektronische Beziehung der Wirklichkeit hätte stand halten können, blieb uns der Autor in „Gut gegen Nordwind“ schuldig, denn zu einem Treffen ist es nie gekommen und am Ende des Buches bricht Leo den Kontakt ab und zieht nach Boston.
Und daran knüpft „Alle sieben Wellen“ nahtlos an. Emmi schreibt und versucht zu erklären, warum sie nicht zu dem Treffen gekommen ist, leider ist der einzige, der ihr antwortet, der Systemmanager. Nach einem dreiviertel Jahr kommt Leo jedoch wieder, und wir sind wieder am Ausgangspunkt- aber etwas hat sich verändert. Leo hat jemanden kennen gelernt (Päääämäääla) und Emmis Ehe ist nicht mehr so, wie sie anfangs schien. Und diesmal findet das geplante Treffen wirklich statt, und wir erfahren endlich, ob die „Illusion der Vollkommenheit“ der Realität stand halten kann.
Die Spannung konnte Daniel Glattauer auch im zweiten Teil erhalten, die Dramatik steigt und der Dialog zwischen Emmi und Leo ist so gefühlsbetont, gekonnt und witzig wie im ersten Teil.
Leos Beschreibung vom „Punkt auf der Innenseit der linken Hand“ ist dabei nur eine Email von vielen, die mir eine wohlige Gänsehaut auf den Armen verschafft hat. Am Kitsch kommt Daniel Glattauer dabei allerdings vorbei – nur ein bisschen pathetisch wird’s manchmal schon. Wortspielereien (wie „Emmi-Gration nach Boston“) und Wortwitz kommen auch im zweiten Teil nicht zu kurz, und Emmi gibt sich zeitweise wieder betont nervig-ironisch. Der einzige Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist, ist die Sprache – würde man wirklich mit den Worten Emails verfassen? Aber letztendlich ist es auch gerade das, was diesen Roman ausmacht.
Das Ende ist so, wie man sich ein Ende für Leo und Emmi wünscht- kalorienreich und süß, aber trotzdem unendlich lecker.
Und so schließe ich mit Emmi:
Die Zukunft ist weiblich und (deshalb) unberechenbar.
Wer weiß, vielleicht begegnen wir Leo und Emmi ja doch noch mal wieder.

Fmbemil
Geschrieben von FMBEMIL über Alle sieben Wellen
22.02.2009 10:28

Ich war ja so gespannt auf die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind". Wie geht es mit Emmi und Leo weiter?

Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht, "Alle sieben Wellen" gefällt mir noch besser als "Gut gegen Nordwind". Nach Leos Rückkehr aus Boston geht der E-Mail-Kontakt zwischen den beiden weiter, weil Emmi einfach nicht aufgibt und um ihre E-Mail-Romanze kämpft. Endlich kommt es auch zu dem lang ersehnten Treffen zwischen Leo und Emmi.

Die E-Mails nach dem Treffen der beiden haben mich sehr berührt. Daniel Glattauer beschreibt tiefgehend die Gefühle und Gedanken. Er fesselt den Leser so an die Handlung. Ich habe es gar nicht geschafft, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen, so gespannt war ich darauf, wie es mit Emmi und Leo weiter geht.

Dieses Buch kann ich wirklich nur empfehlen, jeder, der Daniel Glattauer bisher noch nicht gelesen hat, sollte sich unbedingt diese beiden Bücher zulegen.

User
Geschrieben von Lyra70 über Alle sieben Wellen Star5
21.02.2009 15:56

Da ich nun kein typicher "Liebesromanleser" bin, erstaunt es mich doch sehr wie ich in diese paar Seiten die dieses Buch"nur"hat, versinke. Obwohl man sich immer wieder denkt: "Man nun kommt doch mal zu Potte", hofft man doch inständig das man immer und immer weiter lesen kann.
Die Dialoge die Emmi und Leo führen sind erheiternd, melancholisch und für mich glaubhaft.
Für viele ist es wahrscheinlich nicht nachzuvollziehen, dass man sich per Mail so unterhalten kann.

Aber aus eigener Erfahrung kann ich es bestätigen. Emmi nervt auch nicht mehr so wie im ersten Teil "Gut gegen Nordwind" und Leo ist wie immer.
Ein wunderhübsch gebundenes Büchlein, das aber leider kein Lesebändchen hat. Für den Preis des Buches ist das sehr traurig, das man sich zu so etwas nicht durchringen kann.
Herr Glattauer, ich werde sicher noch viel von Ihnen lesen!

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