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Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 4
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Rezensionen (16)
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Geschrieben von kleinfriedelchen über Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 411.04.2010 11:40
Ich gebe es gleich am Anfang zu: ich bin kein allzu großer Fan dieser Reihe. Warum Stephenie Meyer mit diesen Büchern so einen Weltruhm erlangt hat, kann ich nicht recht nachvollziehen. Aber da ich nun mal die ersten drei Bände gelesen habe, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch den letzten, abschließenden Band zu lesen. Das Buch beginnt mit der lang ersehnten Hochzeit von Bella und Edward und ihrer Hochzeitsnacht auf einer paradiesischen Insel. Dies ist jedoch nur der Auftakt zu einer Reihe unerwarteter Handlungsstränge. Bella wird schwanger und die Werwölfe sammeln sich zum Kampf; ist doch zu erwarten, dass Bella in eine Vampirin verwandelt wird und so das Abkommen gebrochen wird. Doch eine noch größere Gefahr geht von den Volturi aus, die nicht zulassen können, dass Bellas Kind überlebt…
Wie man der Kurzzusammenfassung entnehmen kann, passiert im letzten Band recht viel, im Gegensatz zu manch anderem der Bücher. Mich haben aber einfach zu viele Details gestört, als das ich das Buch als krönenden Abschluss der Reihe empfinden könnte. Gut gelungen fand ich den Perspektivenwechsel zwischen Bella und Jacob, der der Geschichte die nötige Spannung verliehen hat; die Handlung rein aus Bellas Sicht wäre sonst wohl eher vor sich hingeplätschert.
Was mich aber sehr gestört hat war der komplette Charakterwandel Bellas. Hat Frau Meyer nicht mal gesagt, dass nicht jedes Mädchen eine starke Superheldin sein kann, als sie auf die Charakterschwächen Bellas angesprochen wurde? Tja, da ist sie ihrer Linie wohl nicht treu geblieben, als sie Bella schließlich (es dürfte wohl niemanden überraschen) in eine Vampirin verwandelt. Und nicht nur eine normale Vampirin, nein, Bella sieht auf einmal wie ein Topmodel aus und hat auch überhaupt keine Probleme damit, ihren Durst nach Blut unter Kontrolle zu halten, wodurch sie sich auch nicht von ihrer Familie trennen muss. Tollpatschig ist sie selbstverständlich auch nicht mehr. Sie ist halt etwas ganz Besonderes, quasi eine Superheldin.
Das zweite große Manko: die mangelnde Konfliktfähigkeit der Autorin. Ab der Hälfte des Buches baut sie kontinuierlich Spannung auf, die Cullens sammeln eine Vampirarmee um sich und man erwartet ein fulminantes Ende mit einem großen Knall. Und was passiert stattdessen? Es wird locker geplauscht, ein bisschen gedroht und am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf. Frau Meyer, haben sie denn keinen Mut zu Konflikten? Da ist es ja geradezu überraschend, dass die Dreiecksbeziehung zwischen Bella, Edward und Jakob so lange aufrechterhalten wurde.
Eins muss man der Autorin aber lassen, sie schreibt sehr schön. Schade nur, dass der abschließende Band einer Ansammlung von Klischees gleichkommt. Alle Charaktere tauchen für die Endvorstellung nochmal auf, jegliche Konflikte werden auf zauberhaft leichte Weise gelöst und am Ende sind alle glücklich. Das mag diejenigen, die sich nach einem Happy End sehnen, vollends befriedigt haben, mir waren die Handlungsstränge aber einfach zu unkreativ abgeschlossen. Schade!
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26.03.2010 11:37
Also ich fand diesen 4. und somit letzten Teil am aller besten. Er war spannend, romantisch und einfach nur wunderschön. Ich finde es super das es einen so tollen Abschluss gab und so ein richtiges kitschiges Happy End ;-)
Habe alle Teile total schnell verschlungen und hätte nie gedacht das der letzte Teil so gut werden wird!
Also ich war total begeistert und finde es schade das es keinen weiteren Teil gibt :-(!
Alle Biss-Teile sollte man gelesen haben denn wenn man einmal anfängt kann man nicht mehr aufhören. Es wird zu einer Sucht! Nachdem ich den ersten gehabt habe musste ich am nächsten Tag los und mir die weiteren Teile kaufen!
Also lest die Bücher ruhig sie sind alle wunderschön und auf den letzten Teil kann man sich besonders freuen.
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15.12.2009 12:39
Der erste Roman war einfach nur hoffnungslos Romantisch! Leider wurde die Geschichte dann tatsächlich immer "Vorhersehbarer", aber deswegen nicht weniger gut.
Der vierte Band ist in drei Teile unterteilt,von denen Teil eins und drei aus Bellas Perspektive,und Teil zwei aus der Persüektive Jacobs´ erzählt wird. Was ich sehr gut finde,denn so bekommt man einen noch viel besseren Eindruck von Jacob. Und so manches mal mußte ich laut loslachen! Was mir ein wenig gefehlt hat, war Edwards Sichtweise! Diese kam hier leider etwas zu kurz.
Zunächst geht es um die bevorstehende Hochzeit und deren vorbereitungen. Doch schon in den Flitterwochen bemerkt Bella, das sich irgendetwas verändert hat;sie kann es nur noch nicht"greifen". Die Flitterwochen werden abgebrochen und Bella und Edward kehren zurück.Sie stellen fest,das Bella schwanger ist. Edward und seine Familie wollen zunächst das Baby "entfernen",was Bella aber nicht zulässt.Von nun an macht Bella eine sehr schwere Zeit durch. Es wird sehr gut auf die Veränderungen,welche auf Bella einströhmen,eingegangen.
Allerdings finde ich Bellas Schwangerschaft etwas fehl am Platz. Zum ersten stellt einem sich doch die Frage:Wie können sich Vampiere (biologisch) fortpflanzen? Und zum zweiten finde auch ich die schilderung der Geburt sehr grausam (ich würde meiner pupertierenden Tochter den 4. Band wohl nicht zum lesen geben)!
Alles in allem ist Stephanie Meyer mit ihrem (wohl) letzten Band der Bis(s) Serie ein guter Abschluß gelungen. Die Leser bekommen einen guten Eindruck darüber,was Bella in der Zeit der Verwandlung durchmacht.
Und natürlich haben wir uns doch alle ein " Happy End" gewünscht!
Mein Fazit:
Wenn mann die Vorgänger Romane gelesen hat,sollte man auch auf den vierten Teil nicht verzichten! Die Trilogie ist einfach etwas für alle,hoffnungslosen Romantiker unter uns!
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18.10.2009 19:46
Der vierte Band knüpft am Ende vom dritten Band an und hat einen recht guten Einstieg in die Geschichte gemacht.
Bella hat ihr versprechen, Edward zu heiraten eingehalten und mit einen großen Fest wurde das ungleiche Paar für immer vereint.Nach der Hochzeit geht es ganz menschlich in die Flitterwochen,aber selbst der langjährige,immer junggebliebene Edward,der sonst stehst auf seine Bella ein Auge hat,hat in der Schule wohl nur allzu oft die Zwiebel wiederholt,nicht das Sexualthema in Bio.
Es passiert was passieren musste, Bella wird als Mensch schwanger und sieht sich schon im Mutterglück.Aber was da in ihr wächst,ist halb Mensch halb Vampir-und wird Bella es überleben????Zum größten Teil spielt die Geschichte im Haus von den Cullens,da man Bella auch wegen der Schwangerschaft verstecken muss.Als Mensch macht sie sich sogar schon mit den Geschmack von Blut vertraut.Bei der Geburt,was natürlich auch mit einer menschlichen Geburt nicht zu vergleichen ist,hat Edward es in der Hand,seine Bella vor den sichern Tod zu retten und verwandelt sie nicht gerade klassisch in einen seines gleichem.
Auch hier hat Bella ihre Hausaufgaben gemacht und ist ein vorzeige Vampir,der keine Probleme mit der neuen Situation hat.
Die typisch ungeschickte Bella fehlt mir hier so ziemlich und selbst mit berauschender Schönheit wird nicht gespart.Glücklicher Weise hat Frau Meyer die Schreibweise teilweise aus der Sicht von Jacob gewählt,was es erträglicher als aus der gewöhnten Bella Sicht macht,denn mehr als ihr ständiges Anschmachten von Edward,ihren Liebsten und die erneut wiederholten Charakteren der anderen Cullens´s gibt es keine Steigerung.
Jacob ist im diesem Band der einzige Verlierer,nicht dass er nun wirklich seine geliebte Bella verloren hat,da sie nun zum Vampir geworden ist.
Drei Bücher zuvor,konnten sich Edward und Jacob nicht riechen,jetzt im vierten siehst so aus,als haben sich die Cullen´s ein Haustier zugelegt und er geht nun ein und aus im Hause der Vampir-Familie und es wird sogar noch eins drauf gesetzt,er findet im gemeinsamen Kind von Bella und Edward seine Bestimmung und wird so ein Kandidat vom Schwiegersohn in spe.Selbst die Bindung zu Bellas Eltern,besonders Charlie finde ich sehr schwach gestaltet,mir kam es vor als sei es auch zu normal,als Charlie in die Geheimnisse Einzug erhält.
Am Ende soll es dann noch einen Kampf mit den Volturi geben,was das endgültige Ende für die beiden und weitere Figuren bedeutet.
Auch hier hat man das Gefühl,als wenn man auf einen Kaugummi kaut und keinen Mülleimer findet,um es los zu werden.
Edward hat nur noch die Funktion als Gastgeber für die andern Vampire.Das Ende ist für den jüngeren Leser zugeschnitten und Jacob bekommt doch noch einen Nebenbuhler...na,dann hoffen wir mal,dass dies nicht für einen weiteren Teil ausreicht.
Ich selber wurde erst jetzt mit den 4.Band auf diese Serie aufmerksam und konnte sie so fast in einen Stück durchlesen,vom ersten Teil bin ich weiterhin verzaubert,schade dass es so nicht fortgesetzt wurde.
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13.09.2009 20:01
Bella und Edward heiraten - endlich! Nun wäre es an der Zeit, dass Edward seine Bella zur Vampirin macht, jedoch findet Bella plötzlich doch noch Gefallen am Menschsein und als sie schwanger wird, ist es mit den Gedanken an eine Wandlung vorerst vorbei. Erst die Geburt ihres halb menschlichen, halb vampirischen Kindes verlangt dann doch noch den entscheidenden Schritt. Als die Volturi von diesem Kind erfahren, machen sie sich auf den Weg, denn dieses Kind darf es ihrer Meinung nach nicht geben.
Der erste Teil der Reihe hat mich fasziniert und begeistert, der zweite Teil ernüchtert, der dritte Teil hat mir wiederum gut gefallen, aber dieser Abschluss ist wirklich zum Heulen. Traurig, was aus so einer tollen Idee werden kann. Meiner Meinung nach ist der letzte Teil mit Abstand der Schlechteste, an Kitsch kaum zu überbieten. Nicht nur, dass Bella auf gar nichts verzichten muss (Sex, Ehe, Kind, keine Probleme mit der Wandlung, keine Trennung vom Vater) auch Jacob kommt noch zu seinem Glück, der Prägung sei Dank. Dem ersten vermeintlichen Höhepunkt (Geburt des Kindes, Wandlung Bellas) wird jegliche Brisanz genommen, da allles problemlos verläuft und Friede, Freude, Eierkuchen einkehrt. Danach steuert alles auf einen großen Endkampf zwischen den Volturi und den "guten" Vampiren zu, nur findet dieser nicht statt und alle leben glücklich bis an ihr Ende.
S. Meyer geht in ihrem Buch jeglichen Konflikten aus dem Weg, es wird das Bild der perfekten Familie gezeichnet und irgendwie passt die gesamte Vampirthematik überhaupt nicht mehr in die Geschichte, sondern dient nur noch als Rahmen. Edward ist nur noch als Randfigur wahrnehmbar, es wird zwar immer noch versichert, wie atemberaubend er ist, aber wesentlich interessanter und dynamischer ist die Beziehung zu Jacob. Wäre nicht der Teil aus seiner Sicht gewesen, wäre das Buch fast unerträglich gewesen.
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24.07.2009 16:12
... denn wer dieses Buch einmal zur Hand genommen hat, wird es so schnell nicht wieder weglegen und alles andere vergessen.
Bella und Edward wollen in Band 4 endlich heiraten, so dass die Quadrologie einen würdigen Abschluss findet.
Allerdings stehen die beiden auch vor einem Haufen von Problemen. Ihr Leben wird sich komplett ändern und insbesondere Bella wird ein ganz neues Leben an der Seite von Edward beginnen.
Die Flitterwochen sind für beide der Himmel auf Erden, doch dann wird Bella schwanger. Um ihr Leben und das Leben des Kindes zu retten, muss Bella sich von vielen Litern Blut ernähren. Es gibt nur eine Lösung: Bella muss auch zum Vampir werden.
Stephenie Meyer lässt Bella und Edward in dem Abschlussband erwachsen und reifer werden.
Auch dieser Band ist sehr spannend und zieht den Leser in seinen Bann. Mir ist beim lesen gar nicht aufgefallen, wie schnell ich die einzelnen Kapitel gelesen habe. So kamen mir die gut 800 Seiten nicht wie ein dicker Wälzer, sondern eher wie ein 400 Seiten Roman vor. Hier ist der Autorin wirklich eine schöne Mischung aus Fantasy, Vampirismus und Lovestory gelungen.
Schade, dass die Serie um Bella und Edward nun zuende ist, gerne hätte ich mehr davon gelesen.
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08.06.2009 21:33
Auch im 4. Teil wird man der Geschichte um Bella und Edward nicht überdrüssig. Klat hätte man das Finale (?) auch um ein paar Seiten kürzen können, aber es wird trotz der fast 800 Seiten nicht langweilig und bleibt spannend bis zum Schluss - immer wieder schön :)
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17.03.2009 15:53
Erstmal: Dieses Buch ist ein rundum gelungener Abschluss der Biss-Reihe, die auf dem besten Weg ist, Harry Potter vom Thron zu stoßen.
Soviele Fragen, die sich die Fans aufgrund der vorangegangen Teile stellten, wurden beantwortet. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber dieses Buch klärt alle Ungereimheiten, die sich während der ersten drei Teile ergeben haben könnten.
Sehr viele neue Ideen werden eingebaut, eine davon ist den Volturi einen Krieg wert. Doch die sonst so verfeindeten Werwölfe lassen es sich nicht nehmen, mitzukämpfen. Zwei der Cullens verlassen und für eine Weile, ihr Verschwinden wird erst am Ende aufgeklärt. Doch im Krieg sind sie natürlich wieder da und kämpfen an der Seite der Cullens.
Bella und Edward lieben sich wie eh und je, auch das Verhältnis zu Jacob wird besser, was auch auf der nötigen Dankbarkeit beruht.
Der Band ist im Gegensatz zu allen übrigen, in 3 Teile gegliedert. In dem ersten und dritten Teil, werden die Geschehnisse aus Sicht von Bella erklärt. Der zweite Teil macht sich Jacob zum Protagonisten. Entgegen meiner Erwartungen war der Teil aus Jacobs Sicht genauso spannend erzählt, wie die Teile aus Bellas Sicht.
Ohne zuviel zu verraten, das Buch ist absolut lesenswert und ein krönender Abschluss, der unglaublich erfolgreichen Biss-Reihe!
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Geschrieben von villawiebke über Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 410.03.2009 11:43
Endlich ist es soweit. Bella und Edward wollen heiraten. Für Bellas Familie kommt dieser Entschluss zwar etwas übereilt, aber Bella hat ihre Gründe dafür. Bellas einzige Bedingung an ihren zukünftigen Ehemann ist, sie möchte noch einige Zeit als Mensch verbringen und die gemeinsamen Flitterwochen auch als solche genießen. Mit allen Vor- und Nachteilen, mit menschlichen Sehnsüchten und Gefühlen, bevor auch sie ein Vampir wird. Aber genau dieser Wunsch ist es, der nicht nur Bella, sondern der ganzen Familie Cullen und ihren Freunden im Verlaufe des Buches zum Verhängnis wird.
Nach der Trauung reisen Bella und Edward auf Esmes Insel, um ihre Flitterwochen in trauter Zweisamkeit zu genießen. Die Liebe zwischen Bella und Edward ist so groß, dass sie es ohne weiteres verstehen, die Probleme, die sich zwischen Mensch und Vampir während einer körperlichen Annäherung unweigerlich ergeben, einfach zu umgehen. Bella wird schwanger und genau hier beginnt das Desaster der Familie Cullen. Was wird aus dem Kind, das halb Mensch, halb Vampir ist? Welche Gefahren entwickeln sich aus der ungeplanten Schwangerschaft für die anderen Vampire des Zirkels? Werden die Volturi sie vernichten, weil sie bestehende Verträge verletzt haben? Und was wird aus Bella? Kann ein Mensch, ohne in Gefahr zu geraten, das Baby eines Vampirs austragen?
Das Leben von Bella, Edward und seiner Familie ist in großer Gefahr. Auch der Beistand von Jacob und deren Werwolffreunden reicht nicht aus, um diese vor dem sicheren Tod zu retten. Denn die Volturi sind in der Überzahl und bereits auf dem Weg zu den Cullens, um diese für immer zu vernichten. Ein Wettkampf gegen die Zeit beginnt. Können die Cullens die Volturi stoppen oder werden sie für immer untergehen?
Stefenie Meyer erzählt den vierten Teil der Geschichte von Bella und Edward aus zwei Perspektiven heraus. Für den Leser etwas ungewöhnlich, kommen hierbei nicht Bella und Edward zu Wort, sondern Bella und Jacob. Der Werwolffreund von Bella, der in engster Rivalität mit Edward stet und nur Bella zuliebe geduldet wird. Die sich daraus ergebenden Spannungen geraten aber im Verlaufe des Buches immer mehr in den Hintergrund, denn die eigentliche Gefahr für die Familie Cullen, geht von Ihresgleichen aus, von Vampiren anderer Herkunft. Durch diese ungewöhnliche Situation, ausgelöst von Bella und Edward, entwickelt sich eine noch nie da gewesene Annäherung und Vertrautheit zwischen Werwölfen und Vampiren, die den Charakter des Buches ausmachen.
Jeder der Protagonisten überwindet sein eigenes Ego, schiebt Vorurteile beiseite, geht bis an körperliche Grenzen, um dem Freund in der Gefahr beizustehen und rückt sein eigenes Wohl in den Hintergrund. Eine Geschichte, die von der Autorin mit viel Liebe und Herzensblut erzählt wird. Schöne Momente wechseln sich mit spannungsgeladenen Handlungen ab und geben dem Buch eine eigene Sinnlichkeit. Hier geht es nicht um tiefgründige Charaktere oder Stoffe, die zum Nachdenken anregen. Stefenie Meyer hat mit dem ihr eigenen, gut lesbaren Schreibstil ein Buch geschaffen, für Leser, die einfach schöne Geschichten mögen und zufrieden ins Bett gehen wollen.
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Geschrieben von Keksigirl über Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 403.03.2009 11:24
Inhalt:
Alle Fans der Bis(s) Reihe von Stephenie Meyer warten sehnsüchtig auf den entscheidenden Biss in einer außergewöhnlichen Beziehung.
Nun soll es endlich so weit sein, die große Hochzeit von Bella und Edward steht an. Und hat Edward Bella nicht versprochen sie danach in einen Vampir zu verwandeln? Hat er, aber wie man weiß kommt immer alles anders und zweitens als man denkt... oder?Meine Meinung:
Endlich ist er da - der Abschluss einer mehr als erfolgreichen Buchreihe.
Zu Anfang will ich einmal sagen, das mich "Bis(s) zum Ende der Nacht" nicht mehr so in den Bann ziehen konnte wie seine drei Vorgänger. Das mag daran liegen, das Bella und Edward nicht mehr dieselben sind. Bella ist reifer und erwachsener geworden, während Edward sein Verhalten ihr gegenüber geändert und seine Übervorsicht aufgegeben hat. Der Zauber zwischen den beiden wirkt nicht mehr ganz so intensiv wie noch zuvor.
Das soll aber nicht heißen das Buch wäre schlecht. Es ist immer noch ein besonderer Roman, eine begeisternde Weiterentwicklung der Geschichte, die Stephenie Meyer geschaffen hat. Samt Vampiren und Werwölfen die nicht ihren zahlreichen Brüdern und Schwestern aus anderen Romanen des Genres entsprechen und aus der Masse herausragen.
Auch das Gesicht der Geschichte ist geblieben, sie ist immer noch mal rührend, mal schmerzlich und an den richtigen Stellen auch mal lustig oder gefährlich.
Diesmal lässt Stephenie Meyer nicht nur Bella erzählen, sondern auch Jacob bekommt die Möglichkeit einen Abschnitt aus seiner Sicht zu schildern. So sind die 789 Seiten in drei Teile gegliedert, von denen zwei Bella und einer Jacob gehören.
Ganz besonders hervorheben möchte ich noch, das es der Autorin gelungen ist für alle Handlungsstränge bzw. Probleme (Jacob, Volturi, Biss...) eine glaubwürdig und interessante Lösung zu bieten. Hierfür bedient sie sich nicht nur der Vertiefung bereits bekannter Charaktere, sondern nimmt auch neue Protagonisten in ihre Geschichte auf. Außerdem ist bemerkenswert, dass es der Autorin gelungen ist ein Buch, das eigentlich so vorhersehbar war, durch überraschende Wendungen aufzuwärten.Fazit:
Zusammengefasst lässt sich sagen, das "Bis(s) zum Ende der Nacht" zwar etwas von dem Glanz der vorhergegangen Romane verloren hat, aber durch die Weiterentwicklung und Problemlösung auch weiterhin auf hohem Niveau zu überzeugen vermag.
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